Schwermetallbelastung

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Die Haaranalyse bietet fundierte Informationen über die Schwermetallbelastung im eigenen Körper. Wer Bescheid weiß, hat beste Chancen seinen Körper gezielt zu entgiften.

Die Haaranalyse ist besonders gut geeignet, um Schwermetalle im Körper aufzudecken. Über die Haare bekommen wir Langzeitwerte. Das ist entscheidend, weil sich Schwermetalle über Jahre im Körper anreichern können. Man spricht dann von einer chronischen oder schleichenden Toxizität, die man ausschließlich in den Haaren nachweisen kann. Im Gegensatz zur Haaranalyse ist die Blutanalyse eine Momentaufnahme. Da muss schon eine sehr hohe Schwermetallbelastung vorliegen, um sie im Blut festzustellen. Die Blutwerte spiegeln im Gegensatz zur Haaranalyse nur einen gewissen Zeitraum wider, weil sich das Blut sehr schnell regeneriert.
Fast alle Menschen haben Schwermetallbelastungen. Schwermetalle gehören zu unserem Leben. Wir nehmen sie über die Nahrung, über die Atemwege oder durch Berührung auf. Das Wichtigste ist, über die eigene Schwermetallbelastung informiert zu sein und sich zu fragen, wo mögliche Schwermetallquellen im eigenen Umfeld sind. Wer wirklich Prävention und Gesundheitsvorsorge betreiben möchte, muss auch wissen, wie er die Schwermetalle wieder loswird. Es ist möglich den Körper zu entgiften und die Schwermetalle auszuleiten. Gleichzeitig dazu sollte man mögliche Schwermetallquellen im eigenen Umfeld aufdecken und eliminieren.

Womit hantieren wir beruflich? Aus welchem Material sind unsere Wasserleitungen? Solche Fragen sind wichtig, um Schwermetallen im Körper auf die Spur zu kommen.

Schon in der Geschichte – zum Beispiel bei Napoleon oder Beethoven – konnte eine Schwermetallbelastung in den Haaren nachgewiesen werden. Als Spezialisten für Haaranalysen haben auch wir viele interessante Beispiele gesammelt. So stellten wir etwa erhöhte Bleiwerte bei einem Angler fest, der seine Bleigewichte mit den Zähnen am Haken befestigte. Über diesen Weg gelangte das Blei in seinen Organismus.
Ein anderes Beispiel sind hohe Bleibelastungen durch alte Wasserleitungsrohre. Wenn wir regelmäßig Wasser aus diesen Leitungen trinken, kann man das in den Haaren nachweisen. Extrem hohe Belastungen haben wir zum Beispiel auf der Insel Madeira gefunden. Wenn jemand handwerklich mit Blei arbeitet, etwa Bleiverglasungen herstellt, dann wird das Schwermetall über die Haut aufgenommen, gelangt so in den Körper und kann schließlich durch eine Haaranalyse in den Haaren nachgewiesen werden.